8 Regeln : So werden Meetings effizient
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Planung ist das halbe Meeting. Mit nur wenig Aufwand im Vorfeld Ihrer Sitzungen sorgen Sie dafür, dass Ihre Treffen nicht ausufern, sondern fokussiert und lösungsorientiert ablaufen.
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1. Vorbereitung einplanen: So wichtig ein kurzfristig angesetztes Treffen sein mag — niemals auf eine Vorbereitung verzichten und sei sie noch so kurz. Unvorbereitete Spontantreffen kosten Zeit und bringen in der Regel nichts.
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2. Gut auswählen: Nur Teilnehmer einladen, die für Thema und Ziel des Meetings unverzichtbar sind.
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3. Ziel festlegen: Warum wird das Treffen einberufen? Was soIl beim Meeting herauskommen? Wichtig: Nicht zu viel vornehmen. Weniger ist oft mehr.
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4. Erwartungen klar machen: Was brauchen Sie von den Teilnehmern? Wenn Chef und Mitarbeiter von vornherein wissen, was erwartet wird, Iäuft die Runde effektiver ab. Also: Benötigen Sie Informationen, Zustimmung oder Unterstützung?
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5. Agenda festzurren: Wenn oberstes Ziel und Erwartungen an die Teilnehmer fix sind, ergeben sich die Tagesordnungspunkte (TOP) oft fast von selbst. Dennoch: Kurz und knapp die TOP formulieren (nie länger als eine DIN-A4-Seite) und vorab an die Teilnehmer mailen. Keine Doktorarbeit daraus machen, zehn Minuten Zeit müssen reichen.
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6. TOP kategorisieren: Jeden Tagesordnungspunkt einzeln kategorisieren: I für Information, M für Meinungsbildung, E für Entscheidung, P für Planung und Organisation. Die Kategorisierung ist das Steuerruder, mit dem Sie als Moderator das Meeting auf dem richtigen Weg halten können.
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7. Zeitbudget festlegen: Wenn die Teilnehmer nicht wissen, wie lange sie über die einzelnen Punkte debattieren dürfen, debattieren sie immer zu lange. Daher: Punkt für Punkt einen klaren, realistischen Zeitrahmen festlegen. Natürlich werden die Teilnehmer trotzdem überziehen, aber weniger, als sie es ohne Budget täten. Voraussetzung: Sie als Moderator haben selbst den Zeitrahmen im Blick.
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8. Rückmeldung einfordern: Agenda samt Kategorisierung und Zeitbudgets spätestens drei Tage vor dem Meeting verteilen. So können sich die Teilnehmer vorbereiten und eigene Wünsche äußern.
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Tipp: Diese Art der Vorbereitung nicht Knall auf Fall einführen. Das provoziert Widerstände. Besser: Die Tellnehmer vorab informieren und dabei klarmachen, dass mit dieser Methode Meetings schneller und effektiver werden — das motiviert.
Quelle: Matthias Wölkner: So reden Chefs. Handbuch der Führungskommunikation. Deutscher Kommunikationsverlag, AItdorf 2004.
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